VERANSTALTUNGEN IN 2005

18. und 19.11. 2005

1. Herner Mamma-Forum "State of the Art"

Mehr als 200 Teilnehmer sind an diesem Wochenende der Einladung von Dr. Abdallah, Leiter des Brustzentrums am Marienhospital Herne, zum ersten Mamma-Forum State of the Art“ gefolgt. Experten aus ganz Deutschland  informierten über die aktuellen Entwicklungen in Diagnostik und Therapie des Mamma-Karzinoms und diskutierten mit Ärzten und erkrankten Frauen aus der Region.

„Brustkrebs ist längst kein Altersleiden mehr. Leider erkranken immer häufiger auch junge Frauen“, sagte Dr. Abdallah. „Obwohl viele Patientinnen bei frühzeitiger Diagnose völlig geheilt werden könnten, ist Brustkrebs mit jährlich 19.000 Sterbefällen die häufigste Todesursache bei Frauen in der Bundesrepublik.“  Der Leiter der Senologischen Abteilung am Marienhospital wirbt daher für Vorsorge- und Selbstuntersuchungen der weiblichen Brust. Ist die Krankheit einmal ausgebrochen, so haben Frauen gute Chancen in einem Brustzentrum erfolgreich therapiert zu werden. „Wir verfügen über alle Disziplinen für die Behandlung des Mamma- Karzinoms“, so Dr. Abdallah. „ Studien zeigen, dass neue Therapien für die Zukunft hoffen lassen.“

 

Jürgen Hellmann (Geschäftsführer Marienhospital Herne), Dr. Abdallah Abdallah (Leiter der Senologie Marienhospital Herne), Barbara Kols-Teichmann (Vorstand Förderverein), Bürgermeisterin Erika Wagner und Arthur Ebker (Geschäftsführer des Fördervereins).

 

Im Foyer des Kulturzentrums stellte der Förderverein Brustzentrum „Die Revierinitiative“ die neun Frauentorsi aus. Acht zeigen den unversehrten Körper von Frauen, der neunte trägt die deutlichen Spuren der Krebserkrankung. Diese neun Torsi sollen anschaulich demonstrieren, dass jede neunte Frau in Deutschland inzwischen an Brustkrebs erkrankt. Darüber hinaus war der  Förderverein im Foyer des Kulturzentrums mit einem Stand präsent.

Das Programm des Mamma-Forums

04.11.2005

Eröffnung der Ausstellung "Brustkrebs - Medizin und Kunst"

Der Förderverein Brustzentrum „Die Revierinitiative“ hatte am 4. November zur Ausstellung „Brustkrebs – Medizin und Kunst“ geladen. Die Ausstellung ist für die Senologie- Malgruppe „Die Lebenskünstlerinnen“ ein wunderschönes Forum, die Bilder des letzten Jahres vorzustellen. Ein großes Dankeschön an die Geschäftsführung des Marienhospitals und dem Vorstand des Fördervereins für die Möglichkeit und den hervorragenden Rahmen zur Eröffnung.

 

 
 

Jürgen Hellmann (Geschäftsführer Marienhospital), Bürgermeisterin Erika Wagner, Dr. Abdallah (Leiter der Senologie) mit Mitgliedern der Malgruppe und der Vorstandes des Fördervereins

 

 

 

Frau Wolf sagte in einem Interview: “Krankheit zerstört, Malerei erschafft.“ Die Krankheit riss die „Lebenskünstlerinnen“ aus ihrem gewohnten Leben, ließ sie, wie Dr. Abdallah zu einer Patientin bildlich sagte, vom einem Hochhaus stürzen und zwang sie, sich mit ihrem Leben neu auseinander zu setzen. Die Blickrichtung, die Wertigkeit änderte sich.

 

Reni Wolf, Vorstand Förderverein und Mitglied der Malgruppe

 

 

Lebenskrisen, wie Frau Linke in ihrem Beitrag ausführte, führen häufig zu einer stärkeren Selbstwahrnehmung, zu dem innigen Wunsch, mehr für sich selbst zu tun. Sie wies darauf hin, dass die Malerei eine Möglichkeit ist, durch Kreativität dem Leben einen neuen Sinn zu geben. Die „Malerinnen“ dankten Dr. Abdallah und Frau Linke für diese Möglichkeit der Krankheitsbewältigung.

G. Altenrichter

 

Marita Linke, Leiterin der Malgruppe (Bildmitte)

 

22.10.2005

Haus der offenen Tür

Wir haben schon viel erreicht, trotzdem ist noch viel zu tun“, betonte Chefarzt Dr. Abdallah in seiner Begrüßungsrede und wies gleichzeitig darauf hin, wie wichtig der interdisziplinäre Ansatz sei, der in Herne praktiziert wird und erkrankten Frauen bessere Überlebenschancen ermöglicht. 

 

Dr. Abdallah eröffnet die Veranstaltung

   

„Stillstand können, dürfen und wollen wir uns nicht leisten. Wir unterstützen Dr. Abdallah mit aller Kraft in seinem Streben nach konsequentem patientenorientiertem Ausbau des Brustzentrums. Gut ist gut. Besser ist besser“, unterstrich die Vorsitzende des Fördervereins aus Sicht der Patientinnen die Ausführungen des Chefarztes. So sei es kein Zufall gewesen, dass gerade in dieser Woche ein Kamerateam des WDR im Hause war, um zur Berichterstattung über die EU-Leitlinien aus Brüssel die Arbeit von Dr. Abdallah und seinem Team als beispielhaft vorzustellen. 

 

B. Kols-Teichmann begründet die Position des Vereins

 

Viele Interessierte nutzten das Angebot, schauten hinter die Kulissen des neuen OP-Zentrums und der neuen senologischen Ambulanz. Engagiert demonstrierten Chefarzt Dr. Abdallah, Oberarzt Dr. Hasler und Radiologe Herr Jendreck die hochmodernen Geräte zur Brustkrebsdiagnostik.

 

Dr. Abdallah und Dr. Jendreck beim Haus der

Offenen Tür

Gäste der Senologie


Oktober 2005 

Brustkrebsmonat - jährlich und weltweit

´Weitere Informationen zu den Aktivitäten des Fördervereins im Brustkrebsmonat Oktober finden Sie hier.

01.10.2005

Aktion Lucia

Der Förderverein BrustzentrumDie Revierinitiativebeteiligt sich in Zusammenarbeit mit der Senologischen Abteilung am Marienhospital Herne an der bundesweiten AKTION LUCIA. Traditionell entzünden wir 53 Grablichter am 1. Oktober, dem ersten Tag des internationalen Brustkrebsmonats, um 18.30 Uhr auf dem Gelände des Marienhospitals I in Herne. Diese Lichter stehen symbolisch für die 53 Frauen, die immer noch täglich in Deutschland an Brustkrebs sterben.

 

Dr. Abdallah, Chefsenologe MHH, Reni Wolf, Vorstand des Fördervereins, und Ulla Ohlms, Mamazone, beim Entzünden von 53 Lichtern auf dem Gelände des Marienhospitals

Um Licht in das Tabu-Thema Brustkrebs zu bringen, wird der Förderverein um 15.00 Uhr den mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneten Film Leben wäre schön im großen Hörsaal des Marienhospitals I zeigen. Anschließend diskutieren wir gemeinsam unter der FrageWahrnehmung von Brustkrebs in der Öffentlichkeit über den Film mit Dr. A. Abdallah, Leiter der Senologischen Abteilung des Marienhospitals I, mit Ulla Ohlms von mamazone Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V., mit Journalistin Petra Koruhn, Psychologin Eva Einig, Marienhospital Herne, und unserem Vorstand.


03.09.2005

3. Reviertagung für Brustheilkunde - Seminar für Patientinnen

Dem Titel zum Trotz geht es heute nicht nur um rein medizinische Aspekte der Krebserkrankungen. Im Mittelpunkt der Tagung stehen heute die Seele der erkrankten Frau und Strategien zur psychischen Bewältigung von Brustkrebs. Es entspricht der Philosophie der Senologischen Abteilung unter der Leitung von Herrn Dr. Abdallah. Sie zeichnet diese Abteilung in besonderer Weise aus.

 

28.04.2005

3. ordentliche Mitgliederversammlung

Reni Wolf ist einstimmig in den Vorstand gewählt worden. Frau Wolf übernimmt das Amt von Stefanie Köhler, die aus familiären Gründen den Verein nicht mehr aktiv unterstützen kann.

Einstimmig wurde dem vom Vorstand vorgelegten Änderungsentwurf der Satzung zugestimmt.

Der Vortrag von Dipl.- Psychologin Irmhild Steinweg über Wege zur seelischen Bewältigung der Diagnose Brustkrebs fand bei den Mitglieder großen Anklang. Frau Steinweg ist niedergelassene Psychotherapeutin mit psycho-onkologischer Schwerpunktpraxis in Dortmund. Wir danken Frau Steinweg für ihren gelungenen Vortrag.


16.04.2005

Hilfe erfahren durch die Kraft der Gemeinschaft -

Dialog-Forum zum Aufbau des Beratungszentrums

Herr Hellmann, Geschäftsführer des Marienhospitals, Dr. Abdallah und das Ärzteteam der Senologischen Abteilung, Dr. Saklaoui, kommissarischer Leiter der Frauenklinik, das pflegende Personal und weitere zahlreiche Mitarbeiter aus der Verwaltung diskutierten mit dem Vorstand des Fördervereins und Herrn Ebker, dem Geschäftsführer des Vereins, in einem Dialog-Forum über das geplante Beratungszentrum. Im Mittelpunkt dieses Dialogs standen die Fragen, was sollte und was kann ein Beratungszentrum für brustkrebskranke Frauen leisten.

In großer Übereinstimmung legten alle Beteiligten erste wesentliche Ziele und Aufgaben eines Beratungs-zentrums fest. Weitere Treffen werden folgen.


23.01.2005

Neujahrsempfang 2005

Neues Jahr - wir sind dabei - hieß es an diesem Januarsonntag im großen Hörsaal des Marienhospitals. Der Förderverein feierte zusammen mit Birgit Fischer, Ministerin für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes NRW, und den in großer Anzahl erschienenen Chefärzten und Mitarbeiten des Hauses die Anerkennung der Senologischen Abteilung des Marienhospitals als Teil des Brustzentrums Herne/Bochum.

Prof. Dr. G. Holbach, ärztl. Direktor, Dr. A. Abdallah, Leiter der Senologie, B. Kols-Teichmann, Förderverein, Ministerin Birgit Fischer, A. Ebker, Förderverein, J. Hellmann, Geschäftsführer

18.01.2005

Anerkennung als Brustzentrum

Das Marienhospital Herne erhält die offizielle Anerkennung als Brustzentrum.